Zwei Ziele, eine Grundlage
SEO (Suchmaschinenoptimierung) sorgt dafür, dass Ihre Seiten bei Google weit oben stehen. GEO (Generative Engine Optimization) sorgt dafür, dass KI-Systeme wie ChatGPT, Gemini oder Perplexity Ihr Unternehmen in ihren Antworten nennen und richtig beschreiben.
Die Grundlage ist dieselbe. Google sagt selbst, dass für seine KI-Suchfunktionen die bekannten Grundsätze guter Suchmaschinenoptimierung gelten: hilfreiche Inhalte, eine technisch saubere Website, klare Struktur. Wer bei SEO schlampt, wird auch in KI-Antworten selten auftauchen.
Was bei GEO dazukommt
- Eindeutige Angaben zum Unternehmen. Name, Leistungen, Standort, Ansprechpartner überall gleich: auf der Website, in Profilen, in Verzeichnissen.
- Antworten auf echte Fragen. KI-Systeme zitieren Inhalte, die eine Frage klar und vollständig beantworten. Fragen aus Kundengesprächen sind die beste Quelle.
- Belege und Erfahrung. Eigene Zahlen, Beispiele und Methoden statt allgemeiner Aussagen, mit einem echten Autor.
- Erwähnungen von außen. Fachbeiträge, Kundenstimmen und Branchenprofile, auf die sich die Systeme stützen können.
- Strukturierte Daten. Angaben zu Organisation, Leistungen und Fragen in maschinenlesbarer Form. Sie helfen bei der Zuordnung, garantieren aber keine Nennung.
Wie man KI-Sichtbarkeit misst
Ein Ranking wie bei Google gibt es nicht. Gemessen wird deshalb über einen festen Fragenkatalog, regelmäßig wiederholt:
- Fragen festlegen. 20 bis 30 Fragen, die Ihre Kunden einer KI stellen würden, mit und ohne Ortsbezug. Zum Beispiel: „Welche Agentur in Braunschweig hilft bei Google Ads?“
- Regelmäßig abfragen. Dieselben Fragen in mehreren KI-Systemen, etwa monatlich. Werkzeuge wie RankScale automatisieren das.
- Auswerten. Werden Sie genannt? Wer statt Ihnen? Stimmt die Beschreibung? Welche Quellen zitiert die KI?
- Entwicklung verfolgen. Eine einzelne Abfrage sagt wenig, weil KI-Antworten schwanken. Aussagekräftig ist der Verlauf über Monate.
Ergänzend zeigt Google Analytics Besuche, die aus KI-Assistenten kommen. Die Zahl ist heute meist klein, wächst aber. Wichtig bleibt wie überall: am Ende zählen Anfragen, nicht Nennungen. Wie Sie Anfragen sauber messen, steht im Artikel Leads bewerten statt Klicks zählen.
Was Sie nicht tun sollten
- Massenhaft KI-geschriebene Texte veröffentlichen. Sie gleichen sich, und weder Google noch KI-Systeme haben einen Grund, gerade Sie zu zitieren.
- Gekaufte Erwähnungen oder erfundene Bewertungen. Sie fallen auf und schaden dem Vertrauen.
- GEO als Ersatz für SEO sehen. Es baut darauf auf.
